Wir leben in einer Ausnahmezeit

2020 leben wir in einer wirklich besonderen Zeit. Keiner kann sich dieser Atmosphäre, die uns umgibt, entziehen. Das spürt jeder von uns. Ob Tiere das auch spüren, frage ich mich, wenn ich mir meinen Kater so anschaue.

Niemand weiß so recht, wohin uns das alles führen wird. Ich neige dazu, denen zu folgen die sagen, dass wir die alte Zeit nie mehr zurückbekommen werden. Das macht mich einerseits sehr traurig, aber auch hoffnungsfroh. Etwas ganz neues anfangen, sich auf etwas völlig unbekanntes einlassen. Das kann doch auch sehr reizvoll sein.

Wie ich damit umgehe

Mit den momentanen Einschränkungen tue ich mich sehr schwer. Ich komme mit so ziemlich allem gut zurecht, aber nicht damit, dass man mir meine Freiheit einschränkt. Ich will treffen können wen, wie viele und wann ich will. Ich will keine Maske tragen müssen. Das führt dazu, dass ich kaum noch unter Menschen gehe. Nur zum Einkaufen bin ich unterwegs. Ich bin so froh, in dieser Zeit auf dem Land zu leben. Hier kann ich mich in die Natur zurückziehen und Abstand von all diesem Irrsinn nehmen.

Halte deine Energie hoch

Auch wenn alles zur Zeit sehr düster aussieht. Ich war immer schon ein optimistischer Mensch und bin es auch heute noch. Gerade jetzt hilft mir meine minimalistische Philosophie. Wir haben ja gar keine andere Chance, als uns auf das wesentliche zu besinnen. Jetzt wo fast nichts mehr geht in puncto Ablenkung, was bleibt uns da anderes übrig. Was mich betrifft, so fällt essen gehen weg, Märkte besuchen, schwimmen gehen, Wanderungen in einer Gruppe. Das waren so meine Beschäftigungen. Das hat mir großen Spaß gemacht und mir viel Kraft gegeben. Jetzt muss ich meine Energien aus anderen Quellen schöpfen.

Seine eigene Energie hoch halten ist in dieser Zeit wichtiger denn je. Und gerade jetzt, wo wir das so sehr brauchen, ist uns fast alles genommen, was Spaß macht. Trotzdem lass dich nicht unterkriegen. Wir alle haben noch genug Möglichkeiten unsere Energien zu stärken.

Da mein Leben im Außen so nicht mehr möglich ist, weite ich meine Neigungen im innen aus. Ich koche jetzt viel mehr und ich stelle fest, ich bin gar keine so schlechte Köchin. Wow, ich hätte nie gedacht, dass ich so einige Gerichte je hinkriegen würde. Ich habe zwar immer schon gekocht, aber eben so, dass es schnell ging und auch recht phantasielos. (habe aber immer auf natürliche Zutaten geachtet). Märkte besuchen geht leider gar nicht mehr. Das tut weh, gerade jetzt wo die Zeit der Weihnachtsmärkte anfangen würde. Dafür habe ich noch keinen Ersatz gefunden. Auch nicht fürs schwimmen gehen. Aber ich mache jetzt mehr Ausflüge in die Umgebung, schaue mir Ortschaften und Gegenden abseits an. Da wo man normalerweise nie hinkommen würde. Ich entdecke meine Heimat. Und mein neues Hobby ist fotografieren.

Ich schreibe das, um denen unter euch, die ähnlich fühlen Impulse zu geben. Lasst euch nicht unterkriegen. Es ist unser Leben, und wir müssen zusehen, dass wir das beste daraus machen und uns nicht von den äußeren Umständen unten halten lassen.

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