Monatsrückblick Juni

Herrliches Sommerwetter, und ich bin dankbar, dass ich auf dem Land wohne, wo ich die Natur so richtig auskosten kann. Hier kann man die schöne Jahreszeit so richtig genießen.

Das wunderbar warme Wetter war uns auch im Juni geblieben. Das war aber wohl nicht überall so. Wie ich mitbekommen habe, gab es schwere Unwetter in anderen Teilen Deutschlands. Wir wohnen hier wirklich in einer begnadeten Gegend. Wenn anderswo schwere Unwetter sind, bekommen wir nur die Ausläufer zu spüren. Also bei schlimmen Umweltzerstörungen sind wir bisher immer glimpflich davon gekommen.

Also, das Wetter war uns hold und auch die Stimmung in der Gesellschaft, so habe ich das Empfinden, ist nicht mehr so angespannt. Die Menschen sind nicht mehr so verkrampft, was den Corona Hype anbelangt. Alles ist viel lockerer und beinahe schon so wie vorher.

Ich bin bis 15. Juni richtig aktiv

Das wunderbare Wetter hat mich dazu verleitet, die schönsten Ausflüge und Wanderungen zu machen. Am Morgen bin ich öfter zu meinem Lieblingswanderweg gefahren. Das ist ein ganz schöner Weg zwischen den Feldern entlang, links und rechts wogende Ähren, viel Vogelgezwitscher, gute Luft und einfach Ruhe und Natur. Herrlich! Hier kann ich richtig auftanken. Und ja, für mich ist das purer Luxus.

Schöne Wanderungen und herrliche Ausflüge habe ich gemacht. Einmal bin ich mit meinem Wanderfreund querfeldein durch den Wald gelaufen. Das hatte richtig was von Urwaldgefühl. Allerdings wußten wir bald nicht mehr, wo wir uns überhaupt befanden und wie man hier wieder rauskommt. Und hätten wir nicht, wirklich erstaunlich, ein Mädchen ganz alleine in dieser Einöde getroffen, die uns weiterhelfen konnte, wer weiß, wie lange wir noch umhergeirrt wären.

Ich finde es immer spannend, etwas Neues und Unbekanntes auszuprobieren. So sah ich in einer Touristenbroschüre das Bild eines Gasthofs, was mich total anmachte. Ich stehe nämlich auf alte Gemäuer. Und dieses war so eines, alt und ehrwürdig schaute es aus. Also gleich am Wochenende hin. Ja, ein echtes Highlight dieser Staudernheimer Herrenhof. Tolles Essen, wunderschönes Ambiente und herrliche Spazierwege

„Nachts eine Nachtigall singen hören“. Das stand auf meiner Agenda für diesen Sommer. Leider habe ich es noch nicht umgesetzt und wahrscheinlich werde ich das auch nicht tun, weil ich abends viel zu müde bin, um mich nochmal nach draußen zu bewegen. Aber es war wohl die Nachtigall, die mich dazu bewog, den Nachtigallenrundweg bei Bad Sobernheim zu erlaufen. Wer mal in der Nähe ist! Ich kann diesen Weg nur empfehlen. Wirklich ein wahres Walderlebnis.

Meine Lieblingsgegend ist die Glangegend. Habe ich, glaube ich, schon mal erwähnt. An diesem Samstag hatten wir einen dieser seltenen Sommerabende, die so perfekt sind, dass man sie gar nicht beschreiben kann. Traumhaft mild, ein wunderschöner Himmel, ein nur leichtes Lüftchen, wie gesagt perfekt. Wir saßen draußen in einem meiner Lieblingslokale. Auf dem Stuhl neben mir bemerkte ich dieses Marienkäferpaar. Marienkäfer haben für mich eine besondere Bedeutung, weil sie Glück bringen. Ich glaube an sowas. Diese beiden brachten mich etwas aus der Fassung, weil sie auch noch nach einer halben Stunde in der gleichen Position verharrten. Habe dann gleich mal bei Google nachgeschaut und wow! Die Paarung bei Marienkäfern kann bis zu neun Stunden dauern. Ja, das stand da. Ok, die beiden haben nicht ganz so lange durchgehalten.

Mein Ischias bremst mich brutal aus

Der Monat fing so aktiv an. Nach all den schönen Ausflügen und Wanderungen hatte ich noch soviel mehr vor. Und dann….. Dann schlug er wieder zu, der Ischiasnerv. In den letzten Jahren plagt mich dieses Leiden immer mal wieder. Dann geht nix mehr. Wer von euch das kennt, weiß wie schmerzhaft es ist und wie völlig hilflos man dabei ist. Zunächst mal lag ich eine Woche platt danieder. Dann ging es langsam wieder, aber es dauert. Selbst heute, wo ich einigermaßen wieder hergestellt bin und mich wieder normal bewegen kann, ist der Schmerz ständig präsent.

Zeckenbiß und Haare

Letzten Monat wurde ich ja von einer Zecke im Hinterkopf gebissen. Nach meinem Arztbesuch habe ich das auch nicht weiter ernstgenommen. Aber, oh Schock, ich stellte jetzt fest, dass ich eine kreisrunde Stelle nun dort habe und kein Haar mehr wächst. Das sieht echt schrecklich aus. Ich muss jetzt immer drauf achten, dass meine Haare über dieser Stelle liegen. Diese ekelhaften Biester. Jahrelang hatte mein damaliger Hund Zecken, aber nie sind sie auf mich übergegangen. Jetzt, wo ich kaum damit in Berührung komme, habe ich selber welche. Das ist schon komisch.

Eine Neuausrichtung muss her

Jetzt, wo das zweite Halbjahr beginnt, will ich grundsätzlich etwas bei mir verändern. Dieser Tage kam es mir wieder zu Bewusstsein, dass ich mir mal vorgenommen hatte, weniger Kohlehydrate zu mir zu nehmen. Vor langer Zeit hatte ich das mal vor und auch eine Woche durchgehalten. Mir ging es damit richtig gut. Wenn man nicht bewusst dabei bleibt, vergisst man sowas ganz schnell wieder. Das ist mir wieder mal so richtig klar geworden. Man fällt ganz schnell zurück in die alte Routine, wenn man nicht höllisch aufpasst. Also, ich passe jetzt auf, denn ich möchte mich körperlich wieder fitter und besser fühlen. So schwer ist das auch gar nicht. Statt Brot halt Knäckebrot und statt Nudeln Kartoffel und möglichst keine mit Mehl angereicherten Soßen. Wenn ich damit anfange, bin ich schon auf einem guten Weg. Dann kann ich mich langsam steigern. Ich halte das für die bessere Methode, als gleich richtig konsequent zu sein. Das macht es meistens schwerer.

Was sonst noch war

Gleich zu Anfang des Jahres war ich einmal in der Woche schwimmen. Ich war ganz stolz auf mich, dass ich es durchhielt. Und dann kam Corona, und die Bäder wurden geschlossen. Nun sind sie wieder auf, und nun schlägt mir mein Ischias ein Schnippchen. Ja, so kann’s gehen.

Ausblick

Wie gesagt, ich starte das zweite Halbjahr mit guten Vorsätzen. Ich will mich besser ernähren und mich auch körperlich mehr fordern. Zum anderen mit mehr Elan an mein Coaching Business herangehen. Ich finde, ich habe alles bisher zu spielerisch betrachtet und das ändere ich jetzt. Mehr Ernsthaftigkeit ist angesagt.

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