Lasse Raum um dich sein

Raum lassen, was bedeutet das denn eigentlich?

Da wo Raum ist, kann etwas gefüllt werden. Da wo keiner ist, kann auch nichts mehr hin. Eine ganz banale Einsicht. Warum wohl haben erfolgreiche Menschen große Villen oder große Firmen- und Geschäftsgebäude, große Autos und große Parks um ihre Häuser herum? Auch sicher, um nach draußen darzustellen, was sie sich alles leisten können. Aber eben auch, um sich die Möglichkeit zu erhalten, sich weiter zu entwickeln. Wahrscheinlich ist ihnen das selber gar nicht bewusst. Sie tun es wohl eher intuitiv.

Durchschnittliche Menschen dagegen leben auf engem, kleinem Raum. Sie müssen sich Raum mit vielen anderen teilen, auf der Straße, in Geschäften, Wohnblocks, Parks usw. Ihre äußere Welt ist eingeschränkt und das wirkt sich natürlich auf die innere Welt ebenso aus.

Reiche Menschen haben eine viel größere Lebensperspektive als arme.

Hast du Freiraum oder lebst du eingeschränkt?

Das ist jetzt alles natürlich sehr einfach dargestellt. Aber es trifft im Kern das, worum es geht. Wenn wir nicht darauf achten, uns Raum zu schaffen, werden wir immer eingeschränkt leben müssen. Raum schaffen geht auch in kleinen Verhältnissen. Das fängt an, indem du überflüssige Dinge aus deinem Haushalt entfernst, weil sie unnötig Platz beanspruchen und dir damit Raum nehmen. Auch deine Gedanken sind wichtig. Kreisen deine Gedanken um negative Dinge, dann behindern sie dich in deiner Weiterentwicklung. Sie nehmen den Raum weg für Gedanken, die dich weiterbringen im Leben.

Es geht hier nicht darum, anzustreben ein großes Haus zu besitzen oder insgesamt raumgreifenden Besitz. Es geht aber darum, dein Bewusstsein darin zu schärfen, dir genug Raum zu lassen. Wie alles im Leben ist auch hier eine Dreiteilung die ideale Ausrichtung. Ein Teil der Dinge die du besitzt, dient dazu, deinen Alltag zu sichern und einfacher zu gestalten, ein Teil dient dir um dich emotional zu bereichern, also Deko und solche Sachen, und ein Teil bleibt frei für Wünsche, für Ziele und Visionen.

Freiraum ist überall möglich

Wenn du dich nach dieser Dreiteilung ausrichtest, hast du schon den richtigen Weg bereitet. Wie gesagt, du musst nicht in einem großen Haus wohnen. Auch in einer kleinen Wohnung kannst du dir Raum schaffen (Tiny Houses sind ja ohnehin zur Zeit im Trend). Selbst wenn du nur ein Zimmer zur Verfügung hast, so ist es wichtig, dass du dir wenigstens einen kleinen Bereich sicherst, den du frei lässt. Frei für kommendes.

Besitz bindet

Jeglicher Besitz hält dich in irgendeiner Form fest. Das geschieht unbewusst. Du merkst es also gar nicht wirklich. Eine einfache Tatsache ist, je weniger du besitzt, desto freier bist du. Ist ja logisch, du musst dich ja dann um nichts kümmern, brauchst keine Angst vor Dieben oder Einbrechern zu haben. Nur ist halt nicht jeder glücklich mit nix. Hier muss ein vernünftiger Mittelweg gefunden werden, ganz individuell für jeden einzelnen.

Eigentlich ist es egal, ob du viel Besitz hast oder wenig. Es geht immer um deine Einstellung zum Besitz. Wenn du z.B. ein teures Auto besitzt und dir ständig Sorgen machst, dass es jemand beschädigen könnte, Kratzer in den Lack machen oder sowas, dann bereichert dich dieser Besitz nicht wirklich, denn du kannst ja nicht unbedarft damit umgehen. Für jeden sind Kratzer im Lack ärgerlich, aber wenn du dazu lockerer stehst, dir also sagst, ja gut, sowas kommt vor, dann lasse ich es halt reparieren und du genug Geld hast um das dann auch zu tun, ist es ja in Ordnung. Wenn du dich aber einschränken musst, um den Kratzerschaden zu beheben, dann hast du doch keine Bereicherung mehr. Dann schränkt dich dein Besitz ein und macht dir nicht wirklich Freude. Bzw. deine Freude daran ist immer gefährdet.

Das Leben kommt immer an erster Stelle

Besitz hat immer den Wert, den du ihm gibst. Und ganz wichtig: Besitz ist immer die unterste Ebene. Das Leben muss immer darüber stehen. Also: wenn du z.B. eine teure Couch hast und eine Katze, die daran ihre Krallen wetzt, dann ist es nicht die Couch, die dir wichtig sein soll, sondern das Tier, denn das Tier ist Leben. Also musst du dir was einfallen lassen, um die Couch zu schonen, das Tier aber auch nicht zu strapazieren. Darum geht es immer wieder im Leben. Nämlich, die Prioritäten richtig zu setzen.

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