Kommen schlechte Zeiten auf uns zu?

Schlechte Zeiten! Die sind wir doch gar nicht gewöhnt. Die kennen wir doch höchstens aus Erzählungen der Eltern und Großeltern. Unsere Generation kennt sich damit doch kaum aus. Es ist also gar nicht einfach, sich darauf einzustellen.

Corona ist noch nicht vorüber, aber viele sind der Meinung, dass danach, wenn es dann endlich vorbei ist, wieder alles so sein wird wie vorher. Ist das wirklich realistisch?

Ich kann es natürlich auch nicht beurteilen, aber ich bezweifele das doch arg. So viele Firmen sind pleite gegangen und so viele Menschen haben ihre Arbeit verloren bzw. sind in Kurzarbeit. Wie soll die Wirtschaft das denn auffangen.

Was also kommt da auf uns zu und worauf sollten wir uns einstellen?

Sei vorbereitet

Einerseits bin ich kein Mensch, der sich Gedanken macht über Dinge, die noch gar nicht eingetreten sind. Andererseits finde ich es nicht verkehrt, wenn man sich informiert und Vorsorge trifft.

Wir wissen nicht, wie die kommenden Monate sein werden. Vielleicht haben wir nur geringe Einschränkungen, vielleicht trifft es uns aber auch härter. Es ist durchaus möglich, dass nicht mehr so viele Waren in den Geschäften sein werden. Dass Engpässe bei der Belieferung auftreten werden und ziemlich wahrscheinlich, dass alles sehr viel teurer sein wird.

Deswegen müssen wir nun nicht hamstern, aber etwas Vorbereitung kann nicht schaden. Sorge dafür, dass du genug Lebensmittel für einige Wochen im Vorrat hast und genug Wasser. Und eben ausreichend von all den Dingen, die dir wichtig sind und die du gut lagern kannst.

Auch eine gewisse Summe Geld solltest du zuhause oder an einem sicheren Ort aufbewahren. Auf Banken ist derzeit einfach nicht mehr so viel Verlass. Auch die sind in der totalen Krise und keiner weiß, wie sich das auswirken wird.

Minimalistische Lebensweise …

…ist für mich auch hier die beste Möglichkeit diese Zeit zu überbrücken.

Jetzt fange ich an, Lebensmittel einzukochen. Das mache ich zum ersten Mal und bin ganz begeistert, wie einfach das ist. Ich könnte natürlich die Sachen auch einfrieren. Aber das einkochen macht mir persönlich mehr Spaß.

Ich konzentriere mich auch noch mehr auf die Dinge, die ich habe und überlege mir, wie ich sie sinnvoll nutzen kann. Ich sortiere noch mehr aus, damit ich so wenig unnützen Ballast habe wie möglich.

Außerdem war ich schon immer jemand, der gerne Dinge repariert hat oder umgearbeitet. Das habe ich lange vernachlässigt und fange jetzt wieder an, mir darüber Gedanken zu machen. So einfache Sachen wie die Rückseite von Werbeblättern als Notizseiten zu verwenden, mir selber Spül- und Putztücher herzustellen aus Wolle oder ausgemusterten Handtüchern usw. Wenn man mal anfängt, darüber nachzudenken, was man alles noch verwerten kann, macht es auch richtig Spaß, sich damit zu beschäftigen.

Eine positive Lebenshaltung

ist immer noch der beste Schutz in Zeiten, in denen sich vieles verändert. Ich informiere mich, ich sorge vor und ich beobachte genau. Dabei geht es mir darum, gewappnet zu sein für das, was auch immer kommen mag. Meine Lebensfreude lasse ich mir dadurch nicht nehmen. Auch, wenn jetzt einiges eingeschränkt ist, ich lasse mich nicht davon unterkriegen.

Hey, es liegt immer an uns selber, was wir aus dem was ist machen. Um’s mit Ikea zu sagen: Entdecke deine Möglichkeiten!

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