Es gibt nichts Gutes, außer man tut es

Ein schöner Spruch, durchaus. Aber setzt du ihn auch um? Kommst du ins Tun, wenn du dir was bestimmtes vorgenommen hast, oder bleibt dein Vorsatz in deinem Kopf stecken?

In dem Dilemma stecken wir mehr oder weniger alle. Was nimmt man sich nicht alles vor, mal die Tante besuchen, den Reißverschluss in die Hose einnähen, öfter in der frischen Luft laufen und so weiter. Das ist nämlich auch die Krux. Es sind so viele Dinge, die man gleichzeitig alle tun möchte.

Ich rede jetzt gar nicht von dem großen Projekt, das man umsetzen möchte. Das auch, aber es geht auch um all die kleinen Alltagsdinge. Wir fühlen uns ganz schnell erschlagen von all den guten Vorsätzen.

Schreib dir deine Vorsätze auf

Um wirklich ins Tun zu kommen, lohnt es sich eine To-Do-Liste zu führen. Also, für mich zumindest hat sich das bewährt. Mir hilft es einfach, wenn ich was abhaken kann oder durchstreichen und so plastisch vor mir sehe, dass ich wirklich was erledigt habe, also g e t a n habe.

Wenn du dir immer wieder was vornimmst und es dann doch nicht umsetzt, hinterlässt das ein ziemlich mieses Gefühl. Auch bei unwichtigen Dingen.

Jemand schlaues hat wohl mal die Formel erstellt, dass man etwas, was man tun möchte, innerhalb von 72 Stunden umsetzen muss. Wenn man es in der Zeitspanne nicht tut, wird man es mit hoher Wahrscheinlichkeit nie tun. Das ist was dran.

Fang jetzt an!

Fang sofort an, wenn es dir wichtig ist. „Ja, aber wenn ich jemanden besuchen will, kann ich nicht direkt losfahren“, natürlich nicht. Trotzdem fängst du jetzt an, diesen Gedanken umzusetzen. Du kannst dich einfach damit beschäftigen, wann du fahren willst, wann du dort sein willst, wann du anrufen wirst, um dich anzukündigen, welchen Strecke du fahren wirst, usw. Dich einfach nur gedanklich damit auseinanderzusetzen ist bereits der erste Schritt. Und dann am nächsten Tag knüpfst du daran an und am nächsten Tag usw. Du musst dich nicht mit voller Power in das was du vorhast stürzen. Es genügt, wenn du nur täglich dich damit auseinandersetzt.

Wem oder was man Energie zuführt, das wächst

Je mehr du dich mit einer Sache beschäftigst, desto besser kann sie sich entwickeln. Das ist wie mit einem Baby, das du nährst und umsorgst. Es entwickelt sich immer besser.

Wenn du auch zu denen gehörst, denen es schwer fällt, etwas neues und unbekanntes anzugehen, dann kann ich dir nur raten, es in kleinen Etappen zu tun. Wenn du dich mit voller Power da rein stürzt, wirst du wahrscheinlich scheitern. Wenn du etwas unbekanntes anfängst, stolperst du über so viele kleine Fallen, dass du schnell frustriert bist und auch schnell bereit aufzugeben.

Auch hier hilft eine minimalistische Einstellung um entspannt ins Tun zu kommen. Fang mit kleinen Schritten an. Auch wenn du am Anfang gar nicht richtig weißt, wie du es machen sollst, mache einfach irgendwas. Das ist wichtig, denn je länger du darüber grübelst, desto weniger wirst du ins Tun kommen.

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