Besinne dich auf das, was du hast

Ist es nicht so, dass wir ständig unzufrieden sind, weil wir dies nicht haben und das nicht usw. Wir schauen immer auf den Mangel bei uns. Bescheidenheit und Demut vor dem Leben sind Eigenschaften, die in unserer Welt nur noch wenig zählen.

Besinnen wir uns doch einfach mal wieder darauf.

Vergleiche bringen dich nicht weiter

Vergleiche nicht, dich nicht mit anderen, deine Situation nicht mit der von anderen. Vergleichen ist immer unfair, denn du erfasst ja dabei nur einen Teilbereich des anderen Menschen. Wenn du z.B. weniger Geld verdienst, als dein Nachbar, so mag dir das ungerecht erscheinen, aber du kennst die Gesamtsituation deines Nachbarn gar nicht und kannst es daher nicht beurteilen.

Es nützt dir ja auch gar nichts. Beim vergleichen bekommst du trotzdem nicht mehr Geld.

Wenn du irgendetwas bei dir mit anderen vergleichst, machst du dich schwach, denn automatisch siehst du ja das bessere bei dem anderen. Und, viel schlimmer, du schaust auf einen Mangel an dir.

Schau nicht auf das was du nicht hast oder nicht kannst

Wir alle haben Mängel, jede Menge, aber was nützt es, wenn wir darüber grübeln, dass wir nicht so schön, so klug, so kreativ sind wie andere. Das ändert nichts an den Tatsachen und lenkt uns vom Leben ab.

Das Traurige ist halt, dass unsere Gesellschaft uns von klein an darauf getrimmt hat, dass wir bestimmte Attribute haben sollen. Und dabei geht es primär um Eigenschaften, die gut sind fürs Geldverdienen.

Schau auf das Positive bei dir und anderen

Lass dich davon nicht länger beinflussen. Jeder Mensch, wirklich jeder, hat Talente und Fähigkeiten. Besinne dich auf deine. Du kannst gut zuhören? Du bist hilfsbereit? Du hast eine schöne Singstimme? Prima! Freu dich drüber und sei stolz drauf. Auch wenn du damit kein Geld verdienst, sind es trotzdem sehr gute Eigenschaften.

Eigenschaften sind das eine, Besitz das andere. Auch da neigen wir ja dazu darauf zu schauen, was andere so haben. Gönne jedem das, was er hat. Du musst es aber vielleicht gar nicht selber haben. Wozu auch. Wir leben in einer Gesellschaft unendlicher Wahlmöglichkeiten (noch jedenfalls).

Wie du mit Geldknappheit umgehst

Beispiel: Wenn du statt 2.000 Euro nur die Hälfte verdienst, ist das zunächst einfach Fakt. Du kannst nichts daran ändern. Es ist so. Punkt. Dich nun hinzusetzen und zu klagen, weil andere mehr verdienen, weil du es eigentlich verdient hättest, weil du immer benachteiligt wirst, usw. bringt dich einfach nicht weiter. Es erleichtert nur im Moment.

Es bringt dich aber in der Tat weiter, wenn du dein Einkommen so wie es ist akzeptierst. Das klingt idiotisch? Mag sein, ist aber die einzige Chance für dich, tatsächlich eine Veränderung herbeizuführen.

Wenn du also nun akzeptierst, dass du nur 1.000 Euro (ist nur ein Beispiel) im Monat verdienst, siehst du deine Lebenssituation viel klarer. Und, nein jetzt nicht gleich wieder klagen. Mach dir deine Situation so plastisch wie möglich. Was sind die Fixkosten im Monat? Wie viel Geld hast du danach noch übrig und was brauchst du unbedingt zum Leben.

Klar, bei so wenig Geld zeigen sich einige Mängel auf. Aber irgendwo ist immer Spielraum, du musst nur genauer hinschauen.

Betrachte deine Finanzen realistisch

Schau zunächst auf deine Fixkosten. Das sind in der Regel Miete, Nebenkosten, Strom, Telefon. Da ist es wahrscheinlich weniger möglich, Einsparungen vorzunehmen. Es sei denn, sie sind einfach zu hoch. Aber auch da gibt es Möglichkeiten, du kannst eine Hilfe beim Amt beantragen oder du kannst vorübergehend mit wem zusammen wohnen.

Einfacher ist es sich die sogenannten „reduzierbaren Kosten“ anzuschauen. Egal wie bescheiden du lebst, hier gibt es immer irgendein Einsparpotential. Und wenn es auch noch so gering ist. Wichtig ist einfach die Tatsache, dass du eine Handlungsmöglichkeit hast. Das gibt dir das Gefühl, nicht völlig ausgeliefert zu sein und deine Finanzen selbst in der Hand zu haben.

Sei einfach locker und betrachte deine Situation als Spiel. Je weniger du verhaftet bist mit den Dingen, desto leichter kannst du damit umgehen. Wenn gar nichts finanziell geht, kannst du einfach Sachen verkaufen, auch die, die du eigentlich brauchst und die, an denen du hängst. Alles, was du zu Geld machen kannst, ist jetzt wichtig.

Bleib locker und vertraue dir selbst

Denke immer daran, dass dies nur ein vorübergehender Zustand ist. Dinge sind immer zu ersetzen. Du kannst sie später wieder neu kaufen. Ein ganz wichtiger Leitsatz ist hier: Die Dinge nicht über das Leben stellen. Also, es geht um dein Leben, da ist die Couch, die dir so wichtig ist, einfach uninteressant. Die Couch ist nicht das Leben, also verkaufe sie.

Wenn du so vorgehst, dir als großes Ziel setzt, dass du deine Finanzen im Griff hast und nicht hilflos der Situation ausgesetzt bist, dass du ständig in Armut leben musst, wirst du langfristig aus dem Dilemma aussteigen können. Du ordnest einfach alles diesem großen Ziel unter. Jedes Ding, jede Ausgabe unterziehst du einer genauen Prüfung. Brauche ich das, bevor du es kaufst. Kann ich dieses zu Geld machen, in bezug auf deinen Besitz.

Wenn du das konsequent machst, öffnet sich in dir ein Kanal und du erkennst plötzlich Chancen, die du zuvor gar nicht wahrgenommen hast. Du siehst auf einmal Licht am Ende des Tunnels.

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