Auch das Leben kann einfach sein

Wer sagt eigentlich, dass das Leben schwer sein muss? So sind wir irgendwie alle aufgewachsen und geprägt. Wir sind dazu erzogen zu kämpfen, uns anzustrengen, "das Leben ist kein Ponyhof" wird uns gesagt, usw. Wir haben das alle so verinnerlicht, dass wir es gar nicht mehr hinterfragen.

Nicht einfach in dem Sinne, dass wir keine Probleme mehr zu lösen haben, keine Herausforderungen mehr zu meistern. Das wäre ja auch langweilig. Aber ein Leben, in dem ein Problem als etwas angesehen wird, woran wir wachsen können und welches wir dann auch selbstbewusst anpacken, das wäre eine weit bessere Herangehensweise. Stressig auch, aber mit viel mehr positivem Stress behaftet.

Ein minimalistischer Ansatz wäre eben auch hier von Vorteil.

Es stimmt einfach, dass man alles lernen kann, auch dass man das Leben einfach leben kann. Du glaubst es nicht? Doch das geht.

Voraussetzung ist selbstverständlich, dass man es auch will. Und hier geht es nicht um etwas gerne haben wollen, sondern es wirklich wollen. Wollen aus tiefstem Herzen. Mit einer solchen Einstellung schafft man Herausforderung, die auch unmöglich erscheinen.

Wollen ist also die Grundvoraussetzung, um etwas zu lernen, was man sich so nicht zutrauen würde.

Wenn du also ein einfacheres Leben für dich haben willst, musst du das erst einmal wollen. Und der zweite Schritt ist, dass du dir das auch vorstellen kannst für dich. Wenn du etwas wirklich willst, dann öffnet sich in dir ein Kanal und du kannst dir das Gewollte auch vorstellen. Ohne Visionieren geht nämlich gar nichts.

Ok, du willst ein einfacheres Leben, du kannst dir das auch vorstellen und visionierst darüber und nun geht es an Schritt 3, das ist die Umsetzung.

Klar, von jetzt auf gleich funktioniert selten etwas. Du brauchst einen Plan.

Was ist dein großes Ziel? – ein besseres Leben!

Und jetzt geht es darum, dir aufzuzeigen, wie du Schritt für Schritt dieses Ziel erreichen kannst.

Das ist natürlich eine sehr individuelle Sache. Ein einfaches Leben bedeutet für jeden etwas anderes. Das ist aber erst einmal nicht wichtig. Wichtig ist, dass du ein großes Ziel anpeilst. Und beginnen kannst du immer nur mit dem ersten Schritt. Hört sich banal ist, ist aber so. Ohne den ersten Schritt läuft gar nichts.

Fang einfach irgendwo an. Es geht, wie immer im Leben, ums Loslassen. Nur wenn du etwas los lässt, schaffst du Platz für etwas neues. Wenn du also gar nicht weißt, womit du anfangen kannst, dann beginne damit, deinen Besitz zu durchforsten um Dinge auszusortieren oder verändere alltägliche Gewohnheiten, indem du sie etwa abänderst. Es ist also nichts spektakuläres zu tun, einfach nur kleine Veränderungen.

Auch, wenn dir das jetzt zu einfach erscheint, du wirst feststellen, wenn du wirklich konsequent dranbleibst, dass sich Muster in dir verändern oder gar auflösen. Du wirst mit der Zeit souveräner, angstfreier und gelassener.

Lass dir Zeit, alles braucht seine Zeit und nichts geht über Nacht, auch wenn dir das oft genug so gesagt wird. Es stimmt nicht. Der Spruch: „Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht“ trifft auch hier zu. Alles muss reifen.

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