5 Schritte in die Freiheit

Wie alles, kann man auch den Weg in die Freiheit lernen. Und wie bei allem, ist auch hier der Schlüssel - LOSLASSEN. Und Loslassen kann man auch lernen

wie in meinem vorletzten Artikel „Loslassen“ greife ich dieses Thema nochmal auf, um es weiter zu vertiefen. Sich neu zu definieren ist nämlich nicht so schwer. Es ist immer unser Denken, welches es nicht für möglich hält. Unser Denken blockiert uns und lässt uns alle möglichen Barrieren und Fallstricke erdenken.

Und doch: Es ist möglich, sich neu zu definieren!

Schritt 1: Träume dich in ein neues Sein

Wie fühlt es sich an, so zu sein wie man sein will?

Kennst du das: Du hast einen Urlaub geplant und freust dich total darauf. Dein ganzes Sein ist jetzt auf diesen Urlaub eingestellt. Du träumst dich in Situationen hinein, wie du im warmen weichen Sand am Strand sitzt. Du schmeckst das kalte Bier an der Bar, du räkelst dich wohlig in der Sonne. Kurzum, du bist innerlich bereits im Urlaub und fühlst dich entspannt und vollkommen gelöst.

Das heißt ja übersetzt, dass du in der Lage bist, dir ein neues Leben zu erträumen. Also, warum dieses Können nicht einfach auch auf dein neues Leben übertragen?

was willst du erreichen? Worum geht es? Wie möchtest du sein, was möchtest du noch umsetzen? Mit welchem Lebensgefühl willst du in Zukunft leben?

Schritt 2: Treffe eine klare Entscheidung

Eine Entscheidung zwingt dich immer dazu, dich auf eine Sache zu konzentrieren. Man kann nicht auf zwei Hochzeiten tanzen, wie es so schön heißt. Wenn du die Entscheidung triffst, dein Leben zu verändern, musst du klarerweise dein altes Leben loslassen. Hört sich banal an, ist aber gar nicht einfach umzusetzen.

Du musst es dir aber auch nicht so schwer machen. Fang mit ganz kleinen Schritten an. Du hast dich entschieden, deinem Leben eine neue Richtung zu geben. Das ist deine Entscheidung. Beobachte dich im Alltag und stelle dir Fragen wie:

  • wieso frühstücke ich immer auf dieselbe Weise
  • warum fahre ich stets den gleichen Weg zum Einkaufen
  • könnte ich nicht auch früher aufstehen oder später zu Bett gehen

Wenn du entscheidest, etwas neues zu beginnen, musst du das Alte in Frage stellen. Das heißt nicht unbedingt, dass die alte Gewohnheit dich behindert, es geht nur darum, sie einfach mal zu beleuchten.

Schritt 3: Loslassen ist der Schlüssel zum Glück

Jeder, der das Rauchen aufgegeben hat, weiß wie schwer das ist. Es klingt so einfach, sich zu sagen: ab morgen rauche ich nicht mehr. Einfach loslassen, keine Zigarette mehr anfassen. Ja, wenn das mal bloß so einfach wäre.

Genauso verhält es sich mit eingefahrenen Mustern. Wir finden das, was wir routinemäßig tun so selbstverständlich, dass wir gar nicht mehr darüber nachdenken.

Loslassen kann man lernen, wie man eigentlich alles lernen kann. Wenn du gar nicht weißt, was du loslassen sollst, dann beginne mit einfachen Übungen. Stehe mal eine Woche lang eine Stunde früher auf. Einfach so, als Übung. Du wirst merken, wie schwer etwas so banales fällt, wenn du es über einen längeren Zeitraum durchhalten willst. Aber mit solchen Übungen übst du loslassen, und mit der Zeit fällt es dir immer leichter.

Schritt 4: Definiere deinen Weg

Ein großes Ziel ist nicht auf einmal zu erreichen. Es muss in Teilziele gegliedert werden.

Stell dir im Geist vor, wie du in einem Jahr leben willst. Und dann breche dieses Ziel runter in kleine Schritte. Was willst du in einem halben Jahr erreicht haben, in einem Vierteljahr, in einem Monat, einer Woche usw.

Nimm dir nicht zuviel vor. Du hast Zeit. Und ganz wichtig, was du dir vornimmst, soll auch realisierbar sein. Als Beispiel, wenn du aufhören willst zu rauchen, dann nimm dir vor, einen Tag lang nicht zu rauchen. Wenn du das geschafft hast, nimm dir den nächsten Tag vor. Solche kleinen Etappen helfen dir, durchzuhalten. Sie beinhalten nicht diese Endgültigkeit, dieses Gefühl von „oh Gott, ich kann nie mehr rauchen“.

Wichtig ist eben nur, dass du konsequent bist. Also dann wirklich den ganzen Tag nicht rauchen. Denke nicht darüber nach, was danach sein wird. Konzentriere dich nur auf diesen einen Tag. Diesen einen Tag, an dem du nicht rauchst.

Wenn du diesen einen Tag geschafft hast, hast du das tolle Gefühl, einen Erfolg errungen zu haben. Erfolg beflügelt und hilft dir, auch einen weiteren Tag zu schaffen.

Schritt 5: Baue auf deinen ersten Erfolgen auf

Wenn du es erst einmal geschafft hast und einige Tage bereits durchgehalten hast, hast du dir schon eine gewisse Sicherheit aufgebaut. Lass dich nicht entmutigen, wenn du wieder umkippst. Das passiert den meisten. Hier gilt der Satz: hinfallen ist nicht schlimm, du must nur wieder aufstehen.

Also, wenn du schwach geworden bist, verschwende nicht zuviel Energie darauf. Gräm dich nicht und ärgere dich nicht, fange einfach nochmal neu an. Immer wieder, egal wie oft du scheiterst. Scheitern ist wie gesagt, nicht das Problem, aufgeben ist das Problem. Du bist auch nur ein schwacher Mensch, sei also nicht so unnachgiebig mit dir.

Ruf dir bei jedem Scheitern deine Vision ab. Was wolltest du ursprünglich erreichen und warum. Das hilft dir, immer wieder neu anzufangen. Und dieses Immer wieder auf das zurückzukommen, was du dir vorgenommen hast, hilft dir, innerlich immer gefestigter zu werden, so dass die Gefahr des Scheiterns sich mit der Zeit auch verringert.

Wem oder was wir Energie geben, das wächst. Das ist wie bei einem Baby, das du fütterst. Deshalb ist es unwesentlich, ob und wie oft du scheiterst, es geht nur darum, dass du deine Energie immer wieder bündelst und immer wieder auf das richtest, was du verändern und erreichen willst.

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